Unsere Projektwoche zum 30-jährigen Standortjubiläum
Im Jahr 1995 wurde unser Schulgebäude erbaut. Seither teilen sich die Förderschule „Geistige Entwicklung“ und wir, die Förderschule „Lernen“ das Gebäude.
Dies war für uns ein perfekter Anlass, um beide Schulen einmal komplett zu durchmischen und diese 30 Jahre unter einem Dach gemeinsam mit einer Projektwoche zu feiern.
Bereits im Oktober 2025 traf sich die Planungsgruppe, die aus Mitgliedern beider Schulen bestand, zum ersten Mal.
Wir wurden vor einige Herausforderungen gestellt. So galt es, die völlig unterschiedlichen Tagesabläufe der beiden Schulen irgendwie miteinander zu kombinieren. Außerdem sollte in 7 verschiedenen Bereichen gearbeitet werden.
So konnten wir uns einigen, dass es die Bereiche Tanz, Musik, Kunst/Keramik/Kerze, Sport, Schulgarten/Küche, Holzwerkstatt und Theater geben sollte.
Die Lehrkräfte wurden also ebenfalls durchmischt und trafen sich im Februar 2026 für die Planung der Inhalte der Projektwoche.
Es galt täglich von 9 bis 11.15 Uhr verschiedene Angebote für die Schüler*innen zu planen.
Die Schüler*innen durften währenddessen Wünsche abgeben, in welchen Bereichen sie mitarbeiten wollen.
Am Montag, den 13.04.2026 startete also direkt nach den Osterferien unsere Projektwoche. Täglich trafen sich alle Schüler*innen und Lehrkräfte beider Schulen im Foyer des Gebäudes und wurden aufgeteilt.
Die Angebote wurden sehr vielfältig gestaltet. So erarbeitete die Theatergruppe ein kleines Stück, die Musikgruppe mischte Trommler und Sängerinnen, die Holzwerkstatt baute Vogelhäuser und ein Fußballspielfeld, der Bereich Kunst arbeitete mit Ton, Kerzen und Gips, die Sportgruppe verbrachte u.a. einige Zeit draußen im Freien. Im Rahmen des Schulgartens wurden kleine Kräuterbeete angelegt und täglich verschiedene Rezepte in der Küche erprobt. Im Bereich Tanz konnte man den Spaß an der Bewegung und die Herzlichkeit untereinander förmlich spüren.
Am Freitag, den 17.04.2026 trafen wir uns alle in unserer hausinternen Turnhalle, in der die verschiedenen Ergebnisse präsentiert wurden.
Im Anschluss an die Projektwoche erhielten sowohl Schüler*innen als auch Lehrkräfte Feedbackbögen, wobei die Rückmeldungen überwiegend positiv waren.
Auf jeden Fall scheinen sich alle einig zu sein, dass es eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag war und wünschten sich, dass wir in Zukunft öfter zusammenarbeiten wollen.
Ein Dank gilt den jeweiligen Fördervereinen der beiden Schulen, die für angefallene Kosten aufkamen.
J. Goßlau
Schulleitung
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